Kalb aus Jauchegrube gerettet – Besitzer taufen es „Florian“
SPIELBERG. Ein ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz ist am Donnerstag, 27. August 2026, in Spielberg im Bezirk Murtal glimpflich ausgegangen. Ein Kalb war auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in eine Jauchegrube gestürzt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Die Freiwillige Feuerwehr Sachendorf rettete das Tier nach rund einer halben Stunde unverletzt.
Feuerwehr steigt unter Atemschutz in die Grube
Für die Einsatzkräfte war die Bergung alles andere als alltäglich. Feuerwehrmänner stiegen unter schwerem Atemschutz über eine Leiter in die Jauchegrube hinab.
Dort ertasteten sie das Kalb und brachten dessen Kopf zunächst an die Oberfläche, damit das Tier wieder ausreichend Luft bekam. Anschließend wurde es vorsichtig über die Leiter aus der Grube geholt.
Nach rund 30 Minuten war die Rettungsaktion erfolgreich beendet. Das Kalb wirkte deutlich erschöpft, wies aber laut Bericht keine erkennbaren Verletzungen auf.
Tier wird nach Rettung „Florian“ genannt
Nach der Bergung wurde das Jungtier gemeinsam gereinigt und zurück in den Kälberstall gebracht.
Als Dank für die erfolgreiche Rettung gaben ihm die Besitzer einen besonderen Namen: „Florian“ – in Anlehnung an den heiligen Florian, den Schutzpatron der Feuerwehr.
Für die Einsatzkräfte in Spielberg war es nicht die erste ungewöhnliche Tierrettung in jüngster Zeit. Erst vor wenigen Wochen mussten Feuerwehr und Tierarzt nach einem Unfall zwei Pferde aus einem verunglückten Anhänger in Spielberg befreien. Beide Tiere blieben damals ebenfalls unverletzt.