Schwerer Unfall überschattet Fest: Traditionelles Niggasbauerfest abgesagt
KI-Zusammenfassung
- Veröffentlicht: 13. Juli 2026
- Nach dem schweren Arbeitsunfall am Freitag, 10. Juli 2026, wurde das Niggasbauerfest abgesagt.
- Ein 54-jähriger Helfer erlitt bei den Aufbauarbeiten lebensgefährliche Verletzungen.
- Die Freiwillige Feuerwehr Blumegg-Teipl sagte das traditionsreiche Fest kurzfristig ab.
- Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten für das Jubiläumsfest 2027 ihre Gültigkeit.
- Alternativ können Besucher ihre Karten am 20. Juli zurückgeben.
Schwerer Unfall führt zur Absage des Niggasbauerfestes
TEIPL, 13. Juli 2026 – Nach dem schweren Arbeitsunfall eines 54-jährigen Helfers bei den Aufbauarbeiten hat die Freiwillige Feuerwehr Blumegg-Teipl das für Samstag, 11. Juli 2026, geplante 59. Niggasbauerfest kurzfristig abgesagt.
Die Entscheidung wurde über die Social-Media-Kanäle der Feuerwehr bekannt gegeben.
Vorverkaufskarten bleiben gültig
Besucher, die bereits Eintrittskarten gekauft haben, müssen diese nicht entsorgen.
Die Feuerwehr teilte mit, dass sämtliche Vorverkaufskarten automatisch für das 60. Niggasbauerfest im Jahr 2027 gültig bleiben.
Wer den Eintrittspreis zurückerhalten möchte, kann die Karten auch retournieren.
Die Rückgabe ist laut Veranstalter am 20. Juli ab 19:00 Uhr im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Blumegg-Teipl möglich.
Schwerer Sturz bei Aufbauarbeiten
Der tragische Unfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli 2026, während der Vorbereitungen für das Fest.
Ein 54-jähriger Mann ließ sich mit einem Gabelstapler auf rund vier Meter Höhe anheben, um eine Leine an einer Dachrinne zu befestigen. Während er auf den Gabelzinken stand, verlor er aus bislang ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und stürzte kopfüber auf den Asphalt.
Ersthelfer retteten sein Leben
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie ein First Responder begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Anschließend wurde der Mann vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 (C12) mit schweren Verletzungen in das LKH-Universitätsklinikum Graz geflogen.
Die Polizei untersucht weiterhin den genauen Unfallhergang sowie mögliche arbeitsschutzrechtliche Aspekte.