Großbrand in Fisching: Abfalllager stand in Flammen – Bereits zweiter Großeinsatz im Bezirk Murtal an einem Tag
KI-Zusammenfassung
- Mittwoch, 8. Juli 2026, kurz nach 14.00 Uhr: In Fisching geriet ein Abfalllager in Vollbrand.
- Insgesamt standen 54 Feuerwehrleute aus vier Feuerwehren im Einsatz.
- Durch das rasche Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Hallen verhindert werden.
- Bereits am selben Morgen war ein Fernwärmekraftwerk in Hohentauern in Brand geraten.
- Auch dort konnte die Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Großbrand in Fisching: Abfalllager stand in Vollbrand
FISCHING, 8. Juli 2026 – Gleich zwei größere Brände haben am Mittwoch die Feuerwehren im Bezirk Murtal gefordert. Nachdem bereits in den Morgenstunden ein Fernwärmekraftwerk in Hohentauern Feuer gefangen hatte, stand am Mittwoch, 8. Juli 2026, kurz nach 14.00 Uhr ein Abfalllager in Fisching (Gemeinde Weißkirchen) in Vollbrand.
Als die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Baierdorf und Weißkirchen eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Lager.
54 Feuerwehrleute im Großeinsatz
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz. Gleichzeitig wurde ein umfassender Brandschutz aufgebaut, um ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Hallen zu verhindern.
Da sich der Brand rasch entwickelte, wurden zusätzlich die Feuerwehren Zeltweg und Judenburg nachalarmiert.
Insgesamt standen 54 Feuerwehrleute im Einsatz.
Dank des schnellen Eingreifens konnte das Feuer rasch eingedämmt werden. Anschließend räumten Einsatzkräfte mit schwerem Gerät den brennenden Müll aus der Halle, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.
Bereits zweiter Brand im Bezirk
Der Brand in Fisching war bereits der zweite größere Feuerwehreinsatz im Bezirk Murtal an diesem Mittwoch.
Bereits in den frühen Morgenstunden war es in einem Fernwärmekraftwerk in Hohentauern zu einem Brand gekommen. Betroffen waren der Maschinenraum sowie das Hackschnitzellager der Anlage.
Die Feuerwehren Hohentauern, St. Johann am Tauern, Möderbrugg und Trieben rückten mit insgesamt 26 Feuerwehrleuten aus und konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Im Anschluss waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich.
Nach bisherigen Informationen wurden bei beiden Bränden keine Verletzten gemeldet. Die Ursache der Feuer ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.