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Hoffnung für Reha-Zentrum Aflenz: SPÖ fordert rasche Entscheidungen zum Erhalt

By Miroslav Malatinský
10. Juli 2026 2 Min Read
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KI-Zusammenfassung

  • Veröffentlicht: 9. Juli 2026
  • Für das Reha-Zentrum Aflenz gibt es neue Hoffnung auf eine Zukunft.
  • Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) prüft eine Fortführung des Standorts im Rahmen eines Partnerschaftsmodells.
  • Mehr als 130 Arbeitsplätze stehen weiterhin auf dem Spiel.
  • Die SPÖ kündigt für September 2026 einen Antrag im Landtag an.
  • Das Land Steiermark zeigt sich grundsätzlich offen für eine Beteiligung, verweist jedoch auf notwendige Millioneninvestitionen.

Neue Hoffnung für das Reha-Zentrum Aflenz: SPÖ erhöht den politischen Druck

AFLENZ, 9. Juli 2026 – Nach Monaten der Unsicherheit könnte das Reha-Zentrum Aflenz doch erhalten bleiben. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) signalisiert Bereitschaft, den Standort weiterzuführen, wenn sich weitere Partner an einer zukünftigen Nutzung beteiligen. Gleichzeitig kündigt die SPÖ an, den politischen Druck nach der Sommerpause weiter zu erhöhen.

Hintergrund sind Überlegungen der PVA, das traditionsreiche Reha-Zentrum Aflenz mit der Einrichtung in St. Radegund zusammenzuführen. Dadurch wären mehr als 130 Arbeitsplätze in der Region Mürztal gefährdet gewesen.

Partnerschaft als mögliche Lösung

Nach aktuellen Gesprächen zeichnet sich nun ein alternatives Modell ab.

Die PVA könnte den Standort weiterbetreiben, wenn Bund, Land oder andere Betreiber zusätzliche Betten – beispielsweise für Übergangspflege – am Areal schaffen.

Die Steiermärkische Landesregierung zeigt sich einer solchen Lösung grundsätzlich offen gegenüber. Allerdings wären dafür erhebliche Investitionen erforderlich.

Millioneninvestitionen notwendig

FPÖ-Landesrat Hannes Amesbauer bestätigte im Rahmen einer regionalen Pressekonferenz, dass eine Beteiligung des Landes grundsätzlich denkbar sei.

Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) wollte sich zu den laufenden Gesprächen derzeit nicht öffentlich äußern.

SPÖ kündigt Landtagsantrag an

Die SPÖ begrüßt die neuen Entwicklungen, fordert jedoch rasches Handeln.

Parteivorsitzender Max Lercher kündigte bereits einen Antrag für den Landtag im September 2026 an.

„Dass sich alle Parteien im Landtag geschlossen für den Erhalt des Reha-Zentrums ausgesprochen haben, war sehr erfreulich – jetzt gilt es aber, den Worten Taten folgen zu lassen.“

Auch der regionale SPÖ-Abgeordnete und Bürgermeister von Turnau, Stefan Hofer, sieht in einer möglichen Rettung des Standorts ein wichtiges Signal für die Region.

Sollte das Projekt umgesetzt werden, könnten nicht nur die Arbeitsplätze erhalten bleiben, sondern auch die medizinische Versorgung im Mürztal langfristig gesichert werden.

Tags:

AflenzGesundheitPolitikRehaSPÖSteiermark
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Miroslav Malatinský

Autor: Miroslav Malatinský Ich bin Chefredakteur des Nachrichtenportals Aktualizované.sk und verantwortlich für die redaktionelle Ausrichtung, die Qualität unserer Inhalte sowie die Einhaltung journalistischer Standards. Meine Priorität ist es, unseren Leserinnen und Lesern schnelle, verifizierte und vertrauenswürdige Nachrichten aus der Slowakei und dem Ausland zu bieten – ergänzt durch fundierte Hintergründe und verständliche Einordnungen. Ich bin überzeugt, dass qualitativ hochwertiger Journalismus auf Fakten, Objektivität und einem verantwortungsvollen Umgang mit Informationen basieren muss. Gemeinsam mit unserem Redaktionsteam arbeite ich täglich daran, Aktualizované.sk als zuverlässige Quelle für Nachrichten, Analysen und praxisnahe Informationen für den Alltag weiterzuentwickeln.

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