Tragödie am Wolfgangsee: Frau nur sieben Meter vom Ufer entfernt tot geborgen
SALZBURG – Ein Badeausflug am Wolfgangsee endete am Sonntagabend tödlich. Eine Schwimmerin wurde am Badeplatz Gamsjaga vermisst. Rettungsschwimmer fanden die Frau wenig später in rund 3,5 Metern Tiefe – nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnte ihr Leben nicht mehr gerettet werden.
Großeinsatz nach Notruf um 18.50 Uhr
Dramatische Minuten spielten sich am Sonntagabend am Badeplatz Gamsjaga im Salzburger Flachgau ab. Eine Schwimmerin wurde im Wolfgangsee vermisst.
Um 18.50 Uhr ging der entsprechende Notruf bei den Einsatzkräften ein. Innerhalb kurzer Zeit wurde ein Großaufgebot alarmiert.
Wasserrettung, Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und ein Notarzthubschrauber machten sich auf den Weg zum Wolfgangsee. Auch Einsatztaucher wurden angefordert.
Rettungsschwimmer begannen sofort mit der Suche
Noch bevor die alarmierten Taucher eintrafen, erreichte das Rettungsboot der Wasserrettung St. Gilgen den Badeplatz.
Die Rettungsschwimmer verloren keine Zeit. Mit Schnorchelausrüstung begannen sie unmittelbar damit, den Bereich nahe des Ufers abzusuchen.
Bereits nach kurzer Zeit machten die Einsatzkräfte eine tragische Entdeckung.
Frau lag nur sieben Meter vom Ufer entfernt
Die vermisste Schwimmerin wurde nach Angaben der Österreichischen Wasserrettung rund sieben Meter vom Ufer entfernt gefunden.
Sie befand sich in einer Wassertiefe von ungefähr 3,5 Metern.
Die Rettungsschwimmer brachten die Frau an die Oberfläche und anschließend an Land. Dort begann unmittelbar der Kampf um ihr Leben.
Notarzt konnte ihr Leben nicht mehr retten
Nach der Bergung übernahm der Notarzt die medizinische Versorgung. Die Einsatzkräfte versuchten, die Frau wiederzubeleben.
Doch trotz des schnellen Eingreifens blieben die Reanimationsmaßnahmen erfolglos. Der Notarzt konnte schließlich nur noch den Tod der Schwimmerin feststellen.
Bereits zweiter tödlicher Badeunfall binnen einer Woche
Das Unglück am Wolfgangsee ist innerhalb weniger Tage bereits der zweite tödliche Badeunfall im Bundesland Salzburg.
Die Österreichische Wasserrettung sprach den Angehörigen und allen Menschen, die der verstorbenen Frau nahestanden, ihr Mitgefühl aus.
Der erneute Todesfall zeigt zugleich, wie schnell selbst an beliebten Badeseen eine lebensgefährliche Situation entstehen kann.